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Raimondo Ponte lässt grüssen

In der Saison 1999/00 spielte der FC Zürich in der Meisterschaft statt in der Final- in der Auf-/Abstiegsrunde. Trainer Raimondo Ponte hatte im letzten Spiel der Qualifikationsrunde gegen Xamax einen Ausländer zuviel aufs Matchblatt geschrieben. Das 1:1 wurde am grünen Tisch in ein 0:3-Forfait umgewandelt. Im Schweizer Cup tappte Servette schon viel, viel früher in die Ausländer-Falle. Am 31. Dezember 1931 wars, als die Genfer zwar im Achtelfinal mit 2:1 gegen Lausanne siegten, das Silvester-Resultat aber in ein 0:3-Forfait umgewandelt wurde. Damals waren drei Ausländer spielberechtigt, dazu solche, die mindestens drei Jahre in der Schweiz wohnhaft oder an einer Hochschule immatrikulierte Studenten waren. Bei Servette standen mit Spielertrainer Rappan, Waassilief, Tax, Rier und Rodriguez fünf «Fremde» auf dem Rasen. Rappan und Rier waren zwar als Studenten gemeldet, konnten aber keine Immatrikulation vorweisen. Der Verband hiess den Protest der Lausanner gut.

Alfred Meister, Schaffhausen. Fussball-Schweizercup, Aktiv Verlag, 6370 Stans






 
   
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