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Anekdoten

Die besondere Ehre
Jährlich vergibt die Stadt Zürich einen Sportpreis an einen Einzelsportler, eine Mannschaft und einen Sportförderer. 1999 kamen in der Teamwertung weder Cupfinalist GC (verlor 1:2 gegen Lausanne), der FC Zürich, Eishockey-Grossmacht ZSC noch Handball-Riese Amicitia zum Zug. Der Preis ging an die Erstliga-Kicker des FC Red Star. Stadträtin Monika Weber in der Laudatio: «Der Exploit dieses gut geführten, auch in der Nachwuchsförderung vorbildlichen Vereins, erstaunt erst recht, wenn man weiss, dass Red Stars Budget nur 300'000 Franken beträgt. Rund die Hälfte davon geht an die 1. Mannschaft, deren 19 Kaderspieler - im Gegensatz zu anderen Erstligisten - alles reine Amateure sind.» Was hatte Red Star geleistet? Der Klub eliminierte im Cup-Viertelfinal NLA-Verein Lugano mit 2:1 und war damit der erste deutschschweizer Amateurverein in einem Halbfinal. Dieser ging dann allerdings gegen GC gleich 0:7 verloren. Aus dem Tessin oder der Westschweiz hatten zuvor schon sechs Erstliga-Klubs die Halbfinals erreicht: G.C. Luganesi (2:5 gegen YB 1929), Montreux (1:5 gegen Servette 1934), Malley (0:3 gegen GC 1949), CS International Genève (1:6 gegen Lugano 1952), SR Delémont (0:3 gegen Basel 1982) und FC Fribourg (2:5 gegen Sion 1997
Alfred Meister, Schaffhausen. Fussball-Schweizercup, Aktiv Verlag, 6370 Stans
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