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Anekdoten

Wie die müden Basler munter wurden
Wiederholungsspiele haben immer ihre terminlichen Tücken. Das musste auch der FC Lugano 1942 erfahren. Der Nationalliga-Klub erreichte am 22. März 1942 beim unterklassigen FC Basel (1. Liga) im Viertelfinal-Hinspiel ein 1:1. Die Vereine einigten sich auf ein Wiederholungsspiel im Tessin, das eine Woche später, am Samstag, 29. März, ausgetragen werden sollte. Aber der Verband griff ein, setzte das Spiel auf Mittwoch, 26. März an. Daraufhin legte der FC Basel sein Veto ein: Die Spieler könnten wegen Überbeanspruchung kein Wochentagsspiel bestreiten. Auch auf das Entgegenkommen der Tessiner, am Mittwoch nochmals in Basel statt in Lugano anzutreten, gingen die Bebbi nicht ein. Das Reglement sah in diesem Fall einen Losentscheid vor, der zugunsten der Basler ausfiel. Im Halbfinal gegen Grenchen mussten die vorher so müden Basler nach einem 0:0 n.V. erneut zu einem Wiederholungsspiel antreten. Und hatten nichts einzuwenden, dass dieses nur 48 Stunden vor dem Final gegen GC angesetzt wurde. Auch der Final endete zuerst remis (0:0), das Wiederholungsspiel gewann GC dann mit 3:2.
Alfred Meister, Schaffhausen. Fussball-Schweizercup, Aktiv Verlag, 6370 Stans
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